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Rückschau Netzwerktreffen
Das 1. Netzwerktreffen zu KI in der Pflege ist vorbei und wir hoffen, dass alle Teilnehmenden viele neue und spannende Eindrücke mitnehmen konnten. Am ersten Veranstaltungstag trafen sich ca. 40 Mitarbeitende aus den KIP-Projekten in der Urania in Berlin. Nach einer Einführung in das Format des Barcamps wurden von allen Teilnehmenden Themen eingebracht, die sie in den folgenden Stunden diskutieren wollten - so viele, dass sogar noch ein weiterer Zeitslot eingeplant werden konnte. In insgesamt 12 Sessions tauschten sich die Teilnehmenden zu unterschiedlichsten Fragestellungen, die für ihre Projektarbeit von Bedeutung sind, aus. Zu allen Sessions wurden Sessionberichte erstellt.
Den zweiten Veranstaltungstag eröffneten wir mit einem Publikum von ca. 80 Personen die fachöffentliche Veranstaltung mit Grußworten von Katrin Nostadt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und Prof. Karin Wolf-Ostermann als Projektleitung von ProKIP. Die Keynote von Prof. Björn Sellemann diskutierte Bedarfe, Voraussetzungen und Potenziale von KI in der Pflege unter der besonderen Berücksichtigung der Datenverfügbarkeit. Die Pecha-Kucha-Projektpräsentationen in jeweils 7 Minuten gaben den Teilnehmenden einen guten und pointierten Einblick in die laufende Forschung in den KIP-Projekten. Vier Workshops beleuchteten der Einsatz von KI in der Pflege aus verschiedenen Perspektiven: In einem Zukunftsspiel wurden Szenarien für die Pflege der Zukunft entwickelt, im Dialog unterstützende Maßnahmen für die Digitalisierung in der Sozialwirtschaft erarbeitet, die Einbindung von Bürger:innen in Forschungs- und Innovationsprozesse diskutiert und Fragen des ethisch verantwortlichen Einsatzes von KI in der Pflege erläutert. Schließlich wurden die Erkenntnisse des Tages noch in einer Podiumsdiskussion zusammengeführt.
Das ProKIP-Team freut sich über die positiven Rückmeldungen die wir während und nach dem Netzwerktreffen erhalten haben und bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement und die Mitgestaltung dieser Veranstaltung. Eine Auswahl an Fotos finden Sie neben allen weiteren Dokumenten auf der Plattform.
Termine für die KIP-Projekte
Die EU-Medizinprodukteverordnung (Medical Device Regulation – MDR) stellt eine besondere Herausforderung für KIP-Projekte dar. Ein wesentlicher Grund dafür liegt darin, dass sich erst im Laufe der Entwicklung eines KI-Systems herausstellen kann, dass dieses unter die MDR fällt – und dann müssen plötzlich viel mehr Anforderungen erfüllt werden, als vorher erwartet wurden. Im Workshop wollen wir versuchen zu klären, wie in solchen Situationen reagiert werden kann, was die Projekte selbst leisten können und wo möglicherweise Bedarf an externer, vor allem anwaltlicher Beratung besteht. Vor allem wollen wir herausfinden, wie sich KIP-Projekte darauf vorbereiten können, damit sie keine bösen Überraschungen erleben. Ein wesentlicher Punkt wird sein herauszuarbeiten, was Projekte schon während der Laufzeit tun können und sollten, um mit der Entwicklung ihrer Lösungen nicht in einer Sackgasse zu landen. Prof. Dr. Mark Hastenteufel, Professor für „Softwaretechnik und Regulatorik in der Medizintechnik“ an der Hochschule Mannheim, wird eine Einführung in die Herausforderungen und mögliche Lösungen geben und anschließend für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen.
Die Veranstaltung findet per Zoom unter folgendem Link statt: https://us02web.zoom.us/j/89406193015?pwd=VUFJaUIzT2pKdEtyYjhzRW5xcS9Sdz09
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Viele Grüße vom ProKIP-Team!