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Abschlusstreffen zur BMBF Fördermaßnahme „Repositorien und KI-Systeme im Pflegealltag nutzbar machen“ (KIP) am 12.02.2025 - Ergebnisse und Erfahrungen aus den KIP-Projekten stoßen auf großes Interesse der Fachöffentlichkeit

Mit mehr als 100 angemeldeten Teilnehmenden stieß das Abschlusstreffen der BMBF Fördermaßnahme „Repositorien und KI-Systeme im Pflegealltag nutzbar machen“ (KIP) auf großes bundesweites Interesse. Die öffentliche Veranstaltung für Interessierte aus Pflege, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft fand am 12. Februar 2025 in Bremen im Haus der Wissenschaft statt. Programmhighlights der vom wissenschaftlichen Begleit- und Vernetzungsprojekt ProKIP organisierten Tagung waren am Vormittag die Ergebnisvorstellungen der neun aktuell durch das BMBF geförderten KIP-Projekte.

Begrüßung von Prof. Karin Wolf-OstermannDas Publikum der Abschlussveranstaltung

In einem Open Space diskutierten die Teilnehmenden am Nachmittag, wie ausgehend von den vorgestellten Ergebnissen die Zukunft der Pflege gestaltet werden kann. Alle Teilnehmenden nutzen die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch und Netzwerken ausgiebig. „Wir freuen uns sehr, dass diese Veranstaltung Wissenschaft, Technikentwicklung und Versorgungspraxis zu einem so intensiven Austausch zusammengeführt hat. Dies stärkt nicht nur den Wissenstransfer, sondern schafft die Grundlage, die Zukunft der Pflege aktiv und innovativ mitzugestalten“ zieht Professorin Karin Wolf-Ostermann als Leitung des ProKIP-Projektes ein positives Fazit der Veranstaltung.

Projektmitarbeitende tauschen sich über Ergebnisse aus

Dank an die KIP-Projekte

Allen Mitarbeitenden in den KIP-Projekten ein herzliches Dankeschön vom ProKIP-Team für die vielfältigen und spannenden Beiträge zur KIP-Abschlussveranstaltung! Durch Euch und Euer Engagement ist es gelungen, eine interessante, abwechslungsreiche, gut besuchte und interaktive Abschlussveranstaltung zu gestalten. Im Nachgang hat uns viel positives Feedback und Lob für die Veranstaltung erreicht, das wir mit Freude an Euch weitergeben. Danke!

Open Space KI in der Pflege auf dem KIP-Abschlusstreffen

Ein besonderer Programmpunkt des KIP-Abschlusstreffes war der Open Space zum Thema „KI in der Pflege“ (KIP). Open Space ist ein Format, das den Beteiligten einen freien Rahmen bietet, um eigene Themen, Fragen, Probleme und vor allem Wünsche einbringen zu können. Das Besondere des Open Space ist, dass es vorher keine festgelegte thematische Tagesordnung gibt. Die Teilnehmenden bestimmen selbst, zu welchen Themen sie Arbeitsgruppen bilden und besuchen möchten. Die leitende Frage für das Open Space "KI in der Pflege" lautete: Wie gestalten wir die Zukunft der Pflege mit den Ergebnissen aus den KIP-Projekten?

Unter dieser Frage entstanden Workshops zu den folgenden Themen:

Austausch in den PausenAustausch in den Pausen

In intensiven Diskussionen wurden sowohl Chancen als auch Herausforderungen beleuchtet. Klar wurde: Der Schlüssel zur erfolgreichen Integration von KI-Systemen in den Pflegealltag liegt nicht nur in technologischen Lösungen, sondern auch in deren praktischer Anwendung und Akzeptanz bei Pflegefachpersonen und Einrichtungen und nicht zuletzt in der Finanzierung.

Konkrete Ansätze für die zukünftige Arbeit am Thema KI in der Pflege fanden sich in allen Workshops:

Die vollständigen Dokumentationen aller Workshops findet ihr auf der Plattform.

KI-Forschung partizipativ gestalten - KIP-Promotionsprojekt sucht Teilnehmende

Tabea Rambach ist Mitarbeiterin in KIDELIR und forscht am Institut Institut Mensch, Technik und Teilhabe der Hochschule Furtwangen im Schwerpunkt Entwicklung von KI-basierten klinischen Entscheidungsunterstützungsystemen (CDSS). In ihrem Promotionsprojekt untersucht sie die Einbindung und Beteiligung der Nutzenden in die Entwicklung von CDSS. Alle Mitarbeitenden der KIP-Projekte, die Erfahrung in der Einbindung und Beteiligung von Nutzenden in KI-basierte Forschungsprojekte haben, können dieses Promotionsprojekt jetzt unterstützen, indem sie online, telefonisch oder online an einem 45-minütigen Interview teilnehmen.

In dem Interview geht es um Perspektiven und Erfahrungen zur Nutzendeneinbindung. Diese gehen im Ergebnis in Handlungsempfehlungen für künftige Forschungs- und Entwicklungsprojekte ein, um künftig Nutzende erfolgreich und sinnvoll in diese Projekte einzubinden. Interessierte nehmen bitte direkt Kontakt mit Tabea Rambach auf: tabea.rambach@hs furtwangen.de oder +49 7723 920 2976.

Hier ist ein Flyer zum Promotionsprojekt zu finden. Teilt den Flyer gerne in Eurem Netzwerk.

Termine für die KIP-Projekte

Donnerstag, 13.03.2025, 10:00 – 12:00 Uhr: Workshop Evaluation von KI-Systemen in der Pflege: Erfahrungen und Learnings der KIP-Projekte

Wie lässt sich der Nutzen von KI-Systemen in der Pflege valide bewerten? Welche Herausforderungen treten bei der Evaluation auf, und welche bewährten Methoden und Endpunkte gibt es? Wir bringen im Workshop die theoretischen Kenntnisse zur Evaluation von KI-Projekten in der Pflege mit euren und unseren konkreten Erfahrungen aus den KI Pflege-Projekten zusammen. Der Workshop zielt darauf ab, zentrale Erfolgsfaktoren, Herausforderungen und innovative Lösungsansätze zu beleuchten. Gemeinsam diskutieren wir, wie Evaluationsstrategien optimiert werden können, um praxisnahe und belastbare Erkenntnisse zu gewinnen.

Kommen Sie dazu per Zoom unter diesem Link. (Meeting-ID: 675 8402 6611, Kenncode: 999434)

Termine für die KIP-Projekte

Montag, 07.04.2025, 11:30 – 13:00 Uhr: Workshop des Methoden-Labs „Anonymität von Daten: Spezifizieren, Testen & Nachweisen“

Das Anonymisieren von Daten ist eine wichtige Maßnahme zum Schutz der Betroffenen. Wirksam anonymisierte Daten fallen nicht mehr unter die DSGVO und können damit viel einfacher genutzt oder für andere verfügbar gemacht werden. Es gibt aber nicht wenige Unklarheiten und sogar ein paar Stolperfallen. Auf der Basis von Erfahrungen aus den KIP-Projekten und gewappnet mit Ergebnissen aus einer derzeit stattfindenden Aushandlung mit einer Datenschutzaufsichtsbehörde über wichtige Details zur Nachweisführung wollen wir im Workshop aufzeigen und diskutieren, wie wir Daten in den Projekten erfolgreich anonymisieren können – und so nachweisen, dass wir alle rechtlichen Anforderungen erfüllen.

Kommen Sie dazu per Zoom unter diesem Link. (Meeting ID: 811 8065 8319, Kenncode: 564567)

Dokumentation zum KIP-Abschlusstreffen für die KIP-Projekte

Auf der Plattform findet ihr alle Vortragsfolien, Open-Space-Dokumentationen und Fotos von unserem Abschlusstreffen zur BMBF Fördermaßnahme „Repositorien und KI-Systeme im Pflegealltag nutzbar machen“ (KIP) am 12.02.2025 unter diesem Link.

Quick-Tips

Gesundheitsdatennutzungsgesetz

Viele KIP-Projekte stehen vor der Herausforderung zu entscheiden, welche datenschutzrechtlichen Normen sie als Rechtsgrundlage für das Verfügbarmachen von Daten nutzen sollen. Das Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) vom 22. März 2024, das darauf zielt, Gesundheitsdaten zu gemeinwohlorientierten Forschungszwecken und zur datenbasierten Weiterentwicklung des Gesundheitswesens nutzbar zu machen, bringt eine – möglicherweise einfacher zu nutzende – Rechtsgrundlage in § 6 für die Weiterverarbeitung von Versorgungsdaten zur Qualitätssicherung, zur Förderung der Patientensicherheit und zu Forschungszwecken. Vor allem aber enthält das GDNG die erste explizite Erlaubnisnorm für das Anonymisieren von Gesundheitsdaten, „um die anonymisierten Daten zu den in Absatz 1 Satz 1 genannten Zwecken an Dritte zu übermitteln“. Zwar können sich laut Gesetz nur die „datenverarbeitenden Gesundheitseinrichtungen“ auf diese Erlaubnisnorm berufen, aber zumindest öffnet sich dadurch für die Projekte ein neuer Weg, indem sie die beteiligten Projektpartner auf diese Möglichkeit hinweisen – und sie dann dabei unterstützen, diesen Weg zu gehen und Daten verfügbar zu machen.

Call for Papers: Generative AI in Nursing and Healthcare

Das Journal of Clinical Nursing ruft zu Beiträgen im Sonderschwerpunkt „Generative KI in Pflege und Gesundheitswesen“ auf. Der Aufruf zielt insbesondere darauf ab, den potenziellen Nutzen, die Herausforderungen und die Auswirkungen generativer KI in der klinischen Pflege und der Pflegeausbildung zu untersuchen. Die Sonderausgabe will praktische Einblicke in die Integration, die Auswirkungen und die Innovationen, die durch generative KI in der Pflege und im Gesundheitswesen hervorgebracht werden, bieten. Einreichfrist ist der 31.07.2025.

Clusterkonferenz Zukunft der Pflege am 11. und 12.03.2025 in Berlin

Für Kurzentschlossene: Auf der Konferenz des BMBF-Clusters Zukunft der Pflege sind noch Plätze frei! Das Pflegepraxiszentrum Berlin richtet die jährliche Cluster-Konferenz „Zukunft der Pflege“ am 11.–12. März 2025 am Virchow-Klinikum in Berlin aus. Expert:innen und Fachvertreter:innen diskutieren über Digitalisierung und technologische Innovationen im Pflege- und Gesundheitsbereich. nter dem Motto „PflegeZukunft menschlich gestalten – Erfolgreicher Transfer und Kompetenzentwicklung“ stehen folgende Themen im Fokus:

  • Technologische Innovationen in der Pflege
  • Kompetenzentwicklung in der digitalen Transformation
  • Ethik und Gesellschaft in der Digitalisierung
  • Wissenstransfer und Implementierung

Freuen Sie sich auf Impulsvorträge, Posterausstellungen, Workshops und interaktive Formate – zur Anmeldung und zum Programm geht es hier.

Sollten Sie auch interessante Informationen für unseren Newsletter haben, so teilen Sie diese gern mit uns: prokip@uni-bremen.de.

Viele Grüße vom ProKIP-Team!